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Tech or Treat? – Big Tech dominiert das Geschehen

Oktober 2025 – HP&P Fondsupdate

Über die Links gelangen Sie direkt zum Monatsupdate folgender Fonds:

HP&P Global Equity AK I (AK R): mtd. +2,4% (+2,3%) | ytd. +2,3% (+1,6%)

HP&P Global Alpha (Auflage 18.9.2025)

HP&P Europe Equity: mtd. +0,5% | ytd. +20,7%

HP&P Stiftungsfonds: AK A (AK R): mtd. -1,3% (-1,3%) | ytd. +16,8% (+16,2%)

Aktien Südeuropa: mtd. +0,8% | ytd. +25,6%

Trotz der politischen Unsicherheiten und den immer wieder aufflammenden Handelsstreitigkeiten konnten die Märkte im Oktober kräftig zulegen. In den USA setzten sich die Börsen gleich gegen mehrere Belastungsfaktoren durch. Zum einen hält der Haushalts-Shutdown an, der die Wirtschaft belastete und einen Blindflug bei der makroökonomischen Lage verursacht, da wichtige, von staatlichen Instituten berechnete, Wirtschaftsdaten, nicht veröffentlicht werden. Gleichzeitig sorgten die von China ins Spiel gebrachten Handelsbeschränkungen auf Seltene Erden, die zu höheren Zolldrohungen von Donald Trump führten, für Unsicherheit in den Lieferketten. Aktien gaben zwischenzeitlich nach, Gold markierte Rekordstände. Gegen Monatsende führten Fortschritte bei den Verhandlungen und eine einjährige Einigung zwischen den USA und China zu einer deutlichen Entspannung. Die Entwicklung der Marktbreite blieb weiter sehr schwach – und um Halloween stellte sich damit die Frage „Tech or Treat?“, mit einer sehr eindeutigen Antwort zugunsten der Mega-Caps.

In den USA blieb die Geldpolitik der zentrale Treiber. Die Fed vollzog einen weiteren, eher hawkischen Zinsschritt. Gleichzeitig kündigte sie das Ende der Bilanzreduktion (QT) ab Ende November an und stellte einen weiteren Zinsschritt im Dezember ausdrücklich in Frage. Der vorläufige Verbleib der von Trump unter Druck gesetzten Fed-Vorständin Cook bis Mitte 2026 stabilisiert die geldpolitische Ausrichtung. 

In Europa sorgten politische Turbulenzen in Frankreich – Rücktritte in der Regierung, die Rückkehr von Premier Lecournu und ein Downgrade der Staatsbonität auf A+ – für Druck auf französische Staatsanleihen und Finanzwerte. Dem standen positive Konjunkturnachrichten gegenüber: Das französische BIP überraschte im dritten Quartal auf der Oberseite, im Euroraum stieg der Einkaufsmanagerindex auf ein 18-Monats-Hoch, und in Deutschland fielen die Produzentenpreise deutlich, während die ifo-Erwartungen leicht anzogen. Geopolitisch brachten erste Lösungsschritte im Gaza-Konflikt (Gefangenenaustausch, Waffenstillstand) etwas Entspannung, ohne die grundsätzlichen Risiken zu beseitigen. 

Im Oktober setzten die Aktienmärkte ihren Aufwärtstrend fort. US-Technologieaktien führten erneut mit +5,4%, gefolgt von den USA gesamt (+3,6%), Euroland (+3,4%), globalen Aktien in USD (+3,2%) und Japan (+2,8%). Europa blieb mit +1,5% deutlich hinter den anderen Indizes zurück. Aufgrund der schwachen Dollarentwicklung hinken in Euro dotierte globale Aktien mit +3,5% seit Jahresbeginn weiter klar hinterher. 

Im Oktober lagen erneut Technologieaktien mit +6,4% klar vorn; der Sektor kommt YTD auf rund +28,8% und bleibt damit der zentrale Treiber der Indizes – bei weiter steigenden Bewertungsaufschlägen und einer zunehmenden Konzentration auf wenige Schwergewichte. Dahinter folgten Gesundheit (+3,3%), Versorger (+3,0%) und zyklischer Konsum (+2,1%). Deutlich schwächer entwickelten sich Finanzwerte (-2,1%), die durch Qualitätsbedenken der Kreditbücher bei den US-Regionalbanken in Sippenhaft genommen wurden. 

Im Oktober profitierten vor allem Value-Strategien, während man mit Low-Risk und Momentumansätzen klar hinter dem Gesamtmarkt zurückblieb. Gerade die extreme Underperformance von Low-Risk-Werten deutet auf eine zunehmende Risikobereitschaft der Anleger hin. Der „Risk-on“-Move, wie wir ihn in den vergangenen Monaten immer wieder gesehen haben, macht das Umfeld für systematische Aktienstrategien entsprechend anspruchsvoll. 

Im Oktober dominierten erneut die großen Werte, während die Mid-Caps zurückblieben. Besonders deutlich fiel die Differenz in den USA und Deutschland aus. Während in Europa die im ersten Halbjahr aufgebaute Outperformance der Mid-Caps nun wieder nahezu aufgebraucht ist, dominieren die Big-Caps in den USA seit Jahresbeginn deutlich und haben eine Differenz zu den Mid-Caps von 12,3% aufgebaut. Das Fehlen der Marktbreite drückt die Rendite breit anlegender Investmentansätze deutlich.    

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Anteilklasse I (A2QSG6): mtd.: +2,4% | ytd.: +2,3% 
Anteilklasse R (A2QSG5) mtd.: +2,3% | ytd.: +1,6% 

Der Fonds blieb im Oktober etwas hinter seiner Benchmark (die von den großen Titeln dominiert wird), die um +3,8% zulegte. Das Marktumfeld war von einem ausgeprägten „Risk-on“-Verhalten geprägt: Global legten vor allem die Mega-Techwerte und risikoreiche Titel zu, während Low Risk und Momentum deutlich zurückblieben. Da der Fonds weder in den Magnificent 7 noch in riskanten High-Beta-Werten Exposure aufweist, konnten wir von dieser Stilrotation kaum profitieren – im Gegenteil, sie wirkte als Gegenwind für die Strategie. Hinzu kommt weiterhin, dass der Markt durch wenige große Titel dominiert wird und die Marktbreite außen vor bleibt, was systematische, breit diversifizierte Aktienstrategien zusätzlich belastet. Durch die Titelselektion konnte ein Teil dieser Effekte abgefedert werden. Nimmt die Marktbreite in den kommenden Monaten wieder zu und der Risk-On-Move der Anleger kommt zum Erliegen, ist der Ansatz aufgrund seiner breiten, faktorübergreifenden Diversifikation sehr gut positioniert.

Indra Sistemas ist ein spanisches Technologie- und Beratungsunternehmen, das sich auf IT, Verteidigungssysteme und Verkehrstechnologie spezialisiert hat. Der Konzern beschäftigt rund 61.500 Mitarbeiter und verfügt über eine Marktkapitalisierung von etwa 8,8 Mrd. EUR. Die Aktie legte im Zuge der Ankündigung eines neuen spanischen Verteidigungsfinanzierungsplans deutlich zu und ist seit Jahresbeginn auf dem Weg, sich nahezu zu verdreifachen. Indra gilt mit als Hauptprofiteur von steigenden Verteidigungsausgaben – unter anderem durch Projekte für Kommunikationssysteme und Komponenten bewaffneter Fahrzeuge.

Das US-Technologieunternehmen CSG Systems International, mit einer Marktkapitalisierung von etwa 2,1 Mrd. USD, dürfte nur Branchenkennern etwas sagen. Das Unternehmen bietet Abrechnungs-, Kundenservice- und Softwarelösungen für Kabel- und Satellitenbetreiber, Telekommunikationsanbieter sowie digitale Serviceplattformen an. Die Aktie legte im Oktober deutlich zu, nachdem der japanische Technologiekonzern NEC angekündigt hatte, CSG Systems International für rund 2,9 Mrd. USD zu übernehmen – zu einem Preis, der spürbar über dem zuvor gehandelten Kurs liegt. 

Commvault Systems ist ein US-Softwareanbieter für Datenmanagement, Datensicherung und Datensicherheit mit rund 3.300 Mitarbeitern und einer Marktkapitalisierung von ca. 6 Mrd. USD. Nach einer starken Kursentwicklung im Jahresverlauf fiel die Aktie nach den Quartalszahlen um rund 24,8%. Zwar überraschte der Umsatz, diesem lagen jedoch Währungseffekte und Einmallizenzen zugrunde. Die Margen und der unveränderte Ausblick enttäuschten hingegen die Anleger.

I-Tranche vs. Peergroup: Zum Vergrößern bitte den Chart anklicken:

R-Tranche vs. Peergrup: Zum Vergrößern bitte den Chart anklicken:

Quelle: Capinside

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD% Name Branche Land
+25,9% INDRA SISTEMAS SA IT SPAIN
+24,0% CSG SYSTEMS INTL INC Industrie UNITED STATES
+16,1% MEDPACE HOLDINGS INC Gesundheitswesen UNITED STATES

 

MTD% Name Branche Land
-13,4% EUROPRIS ASA Nicht-Basiskonsumgüter NORWAY
-20,1% F5 INC IT UNITED STATES
-24,8% COMMVAULT SYSTEMS INC IT UNITED STATES

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Anteilklasse C (A41ABW)
Anteilklasse R (A41ABV) 

Der Fonds hat zum Ziel, unabhängig von der Aktienmarktbewegung positive Renditen zu erzielen. Hierfür kommt eine systematische Aktien Long-/Short-Strategie zum Einsatz. 

Zur Identifikation aussichtsreicher Portfoliotitel setzen wir auf unsere HP&P-Multi-Faktor-Strategie, die bereits im HP&P Global Equity, HP&P Europe Equity, HP&P Stiftungsfonds und Aktien Südeuropa erfolgreich zum Einsatz kommt. Diese hält systematisch nach Unternehmen Ausschau, die unter Aspekten wie Qualität, Trend, Risiko, Ratings und Aktienrückkäufen ganzheitlich überzeugen. Werttreiber ist hierbei nicht nur die Auswahl der richtigen Aktien, sondern insbesondere auch die Vermeidung von unerwünschten Risiken. Auf der Short-Seite werden hingegen Titel allokiert, die ganzheitlich besonders schlecht abschneiden. Die Long- und Short-Seite wird stets risikoadjustiert zueinander gewichtet, um möglichst marktneutrale Renditen zu erzielen. Der Verzicht auf große Einzelwetten reduziert das Risiko gegenüber vielen Long-/Short-Strategien am Markt deutlich, da zum Start alle 150 Long-Positionen nur mit 0,66% und die 150 Short-Positionen sogar nur mit ca. 0,4% gewichtet werden.

Da alle Positionen immer unabhängig von der Marktkapitalisierung gleichgewichtet werden, spielt daher auch der in unseren Aktienfonds oft thematisierte Size-Effekt keine Rolle. Vielmehr geht es isoliert um die Vereinnahmung von Selektions- und Faktorprämien. Der Fonds hat auf der Long-Seite derzeit einen Bias zu Werten höherer Qualität, niedrigeren Risiken und hohem Momentum. Die Short-Seite hingegen ist durch niedrige Qualität, negatives Momentum und hohes Risiko geprägt. Durch den „Risk-On-Move“ resultierte im Oktober eine leicht negative Performance.  

Die höchsten Performancebeiträge erwirtschafteten das US IT-Unternehmen Ciena, die spanische Indra Sistemas und CSG Systems, die durch ein Übernahmeangebot der japanischen NEC profitierten. Negativ wirkten hingegen die Shortpositionen auf das japanische Elektronikunternehmen Ibiden, die Short-Position auf das US-Biotechunternehmen Immunovant und die Longposition auf den Bildungskonzern Adtalem, der beim Ausblick enttäuschte.   

Größte Gewinner und Verlierer hinsichtlich ihres Performancebeitrags:

MTD %  Name   Branche  Land 
+0,23%  Ciena (long)  IT  USA 
+0,17%  INDRA SISTEMAS SA (long)  IT  SPAIN 
+0,15%  CSG SYSTEMS INTL INC (long)  Industrie  USA 

 

MTD %  Name   Branche  Land 
-0,23%  Immunovant (short)  Gesundheitswesen  USA 
-0,23%  IBIDEN (short)  IT  Japan 
-0,25%  Adtalem  Nicht-Basiskonsumgüter  USA 

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Anteilklasse R: A2ARN3 – Anteilklasse A: 979076

Der Fonds blieb im Oktober hinter seiner Benchmark, die um +2,7 % zulegte. Auf Jahressicht behauptet dieser mit +20,7 % jedoch weiterhin einen klaren Vorsprung gegenüber dem Vergleichsindex (+13,8 %), d.h. liegt nach Fondskosten der R-Tranche um 6,9% besser. 

Das Marktumfeld war von politischen und konjunkturellen Unsicherheiten sowie einem anhaltenden „Risk-on“-Muster geprägt. Die Entwicklung konzentrierte sich erneut stark auf große Titel, während die zweite Reihe deutlich weniger profitieren konnte – der frühere Vorsprung der Mid Caps ist nahezu aufgebraucht. Stilseitig wurden vor allem chancenorientiertere, Valuenahe Ansätze begünstigt, während Low-Risk- und Momentum-Strategien zurückblieben. Die Turbulenzen im US-Regionalbanken-Sektor sprangen auf den europäischen Bankensektor über und führten zu höhere Risikoaufschlägen. Für die gleichgewichtete, breit diversifizierte und regelbasierte Strategie des Fonds blieb das Umfeld damit anspruchsvoll. Die Titelselektion leistete einen positiven Beitrag und konnte einen Teil der Belastungen aus Stilrotation, Bankenschwäche und negativem Size-Effekt abfedern; der Vorsprung gegenüber der Benchmark bleibt damit klar erkennbar. 

Indra Sistemas ist ein spanisches Technologie- und Beratungsunternehmen, das sich auf IT, Verteidigungssysteme und Verkehrstechnologie spezialisiert hat. Der Konzern beschäftigt rund 61.500 Mitarbeiter und verfügt über eine Marktkapitalisierung von etwa 8,8 Mrd. EUR. Die Aktie legte im Zuge der Ankündigung eines neuen spanischen Verteidigungsfinanzierungsplans deutlich zu und ist seit Jahresbeginn auf dem Weg, sich nahezu zu verdreifachen. Indra gilt mit als Hauptprofiteur von steigenden Verteidigungsausgaben– unter anderem durch Projekte für Kommunikationssysteme und Komponenten bewaffneter Fahrzeuge. 

Die britische Universalbank Natwest, die vor allem Privat- und Firmenkunden in Großbritannien finanziert und betreut stieg nach besser als erwarteten Quartalszahlen im Oktober um 11,5%.  

Die italienische Sportwagenikone Ferrari konnte die Anleger mit den veröffentlichten Quartalszahlen nicht überzeugen. Vor allem der Ausblick schwächelte. Die Aktie gab im Oktober um rund 15% nach und verzeichnete damit den stärksten Rückgang seit 2016.  

Performance vs. Peergroup (seit Strategieumstellung am 31.05.2023). Zum Vergrößern bitte den Chart anklicken:

Quelle: Capinside.com

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD%  Name   Branche  Land 
+25,9%  INDRA SISTEMAS SA  Software & Dienste  SPAIN 
+11,5%  NATWEST GROUP PLC  Banken  BRITAIN 
+10,8%  ALZCHEM GROUP AG  Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe  GERMANY 

 

MTD%  Name   Branche  Land 
-10,4%  RAYSEARCH LABORATORIES AB  Gesundheitswesen: Ausstattung  SWEDEN 
-12,1%  TECHNIP ENERGIES NV  Energie  FRANCE 
-15,1%  FERRARI NV  Automobile & Komponenten  ITALY 

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Anteilklasse A (A2QCXE): mtd.: -1,3% | ytd.: +16,8% 

Anteilklasse R (A3C92Q): mtd.: -1,3% | ytd.: +16,2% 

Der Fonds verzeichnete im Oktober einen leichten Rückgang. Seit Jahresanfang stehen, für einen Fonds mit rund 75% Marktabsicherung, weiterhin ansehnliche +16,8% zu Buche. 

Im Euroraum wurde die Marktentwicklung erneut vor allem von großen Titeln getragen, während Nebenwerte deutlich weniger zur Performance beitrugen. Der im ersten Halbjahr aufgebaute Vorsprung der Mid-Caps gegenüber den Big-Caps ist somit fast aufgebraucht. Auf Stil- bzw. Faktorebene profitierten vor allem chancenorientiertere, Valuenahe Ansätze, während Low Risk und Momentum klar zurückblieben. Für die gleichgewichtete, regelbasierte und eher defensiv ausgerichtete Strategie des Fonds blieb das Umfeld damit anspruchsvoll. Die Turbulenzen im US-Regionalbankenmarkt sprangen auf den europäischen Finanzsektor über und belasteten das Ergebnis, da der Fonds ein höheres Exposure in dieses Segment hat. 

Wärtsilä Oyj ist ein finnischer Technologielieferant für die Schifffahrts- und Energiemärkte, mit Schwerpunkt auf Motoren, Energieanlagen, Speicherlösungen und Effizienz- bzw. Dekarbonisierungstechnologien. Das Unternehmen beschäftigt rund 18.000 Mitarbeiter und verfügt über eine Marktkapitalisierung von etwa 15,9 Mrd. EUR. Die Aktie stieg im Oktober um 11,5% und liegt seit Jahresbeginn rund 66,4% im Plus. Die robuste Auftragslage in den Bereichen Marine- und Energielösungen sowie die wachsende Nachfrage nach Lösungen zur CO₂-Reduktion stützten das Ergebnis.

Technip Energies N.V. ist ein französisch-niederländisches Ingenieur- und Technologieunternehmen, das weltweit Projekte in den Bereichen Energie und Industrie plant und umsetzt. Der Konzern beschäftigt rund 17.200 Mitarbiter und verfügt über eine Marktkapitalisierung von etwa 17,2 Mrd. EUR. Im Oktober verlor die Aktie insgesamt 12,1%, nachdem die bereinigten Umsätze im dritten Quartal unter den Markterwartungen lagen. Anleger reagierten zurückhaltend auf die schwächer als erwartet ausgefallenen Ergebnisse und Margen, was den Kurs deutlich belastete. 

Fonds vs. Peergroup. Zum Vergrößern, bitte den Chart anklicken:

Quelle: Capinside.com

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD%  Name   Branche  Land 
+11,5%  WARTSILA OYJ ABP  Investitionsgüter  FINLAND 
+10,8%  ALZCHEM GROUP AG  Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe  GERMANY 
+9,5%  ANDRITZ AG  Investitionsgüter  AUSTRIA 

  

MTD%  Name   Branche  Land 
-8,3%  COMPAGNIE DE SAINT GOBAIN  Investitionsgüter  FRANCE 
-11,4%  BNP PARIBAS  Banken  FRANCE 
-12,1%  TECHNIP ENERGIES NV  Energie  FRANCE 

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A1J9A7 / DE000A1J9A74

Der Aktienfonds, der auf die Märkte in Italien, Spanien, Portugal, Frankreich und Griechenland fokussiert ist, legte im Oktober um +0,8% zu und blieb damit hinter seiner Benchmark, die +2,4% erreichte. Auf Jahressicht verzeichnet der Fonds mit +25,6% weiterhin eine sehr starke Wertentwicklung. 

Der Fonds profitiert von dem nach der Pandemie beschlossenen europäischen Wiederaufbauprogrammen, die vor allem der Peripherie zugutekommen und den wesentlich höheren Wachstumsraten in Spanien, Italien, Griechenland und Portugal gegenüber dem restlichen Europa.   

Zu den stärksten Werten im Oktober zählten Cementir Holding (+12,5 %, Italien), Technogym (+10,0 %, Italien) und Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (+8,9 %, Spanien). Alle drei profitierten von einer freundlichen Marktlage für zyklische Werte und einer anhaltend soliden Nachfrage im Industrie- und Konsumgüterbereich.

Auf der Gegenseite standen vor allem französische Titel unter Druck: Compagnie de Saint-Gobain (-8,3 %), BNP Paribas (-11,4 %) und Technip Energies (-12,1 %) gaben deutlich nach. Insbesondere im Bankensektor belasteten steigende Risikoaufschläge und schwächere Ertragsaussichten das Sentiment, während bei Technip Energies enttäuschende Quartalszahlen und Margenrückgänge zu Abgabedruck führten.

Fonds vs. Peergroup. Zum Vergrößern, bitte den Chart anklicken:

Quelle: Universal Investment

Größte Gewinner und Verlierer:

MTD%  Name   Branche  Land 
+12,5%  CEMENTIR HOLDING NV  Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe  ITALY 
+10,0%  TECHNOGYM SPA  Gebrauchsgüter & Bekleidung  ITALY 
+8,9%  BANCO BILBAO VIZCAYA ARGENTA  Banken  SPAIN 

 

MTD%  Name   Branche  Land 
-8,3%  COMPAGNIE DE SAINT GOBAIN  Investitionsgüter  FRANCE 
-11,4  BNP PARIBAS  Banken  FRANCE 
-12,1%  TECHNIP ENERGIES NV  Energie  FRANCE 

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team von Habbel, Pohlig & Partner

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